Ipad - Gelungenes Product Placement

Das neue Ipad von Apple ist in aller Munde, sei es weil es kein flash unterstützen wird, sei es weil spätestens seit dem Iphone die Erwartungen an ein Apple Produkt enorm ist, sei es weil es von Steve Jobs vorgestellt wurde.

Dass das Ipad tatsächlich auch in den höchsten Kreisen bereits angekommen ist, bevor unsereins es überhaupt kaufen kann zeigt der folgende Clip mit Steven Colbert bei den diesjährigen Grammy Awards:

Und ich befürchte, dass das Ipad derart populär ist, dass Colbert die Werbemaßnahme umsonst getan hat. So sollte ein Product Launch aussehen :)

[via www.grafiker.de]

 

Video: Flensburger Kurzfilmtage 2009

Alltag kann grau und trist sein. Gerade im kühlen Norden. Und man kann ihn in Szene setzen. Auf eine beeindruckend ästhetische Art und Weise.

flensburger kurzfilmtage video perspektive

So geschehen beim Promo-Video für die 9. Flensburger Kurzfilmtage von Joachim Freitag und Pepe Lange.

flensburger kurzfilmtage video typografie

Schöne Typografie wechselt sich ab mit überraschenden Effekten und neuen Blickwinkeln unterlegt von passender Musik.

flensburger kurzfilmtage video typografie

Beinahe wäre ich über's Wochenende ins schöne Flensburg gefahren :)

[via www.fubiz.net]

Info-Grafiken: Die Kunst des Schlafs

Eine fantastisch-schöne Serie zum Thema Schlafen zu zweit hat der Illustrator Christoph Niemann gezeichnet.

Was Moskitos einen um den Schlaf bringen können, was die beste Kuschelposition ist, wie der Nachwuchs den Bettfrieden stören kann und natürlich über Liebe.

Schlafen mit Kind - Illustration - Christoph Niemann

Mit wenigen Mitteln klare und witzige Bilder schaffen und dabei eine Geschichte erzählen. So einfach kann's sein.

Niemann hat ein Kinderbuch ("Pet Dragon") veröffentlicht und illustriert unter anderem für die New York Times.

[via sitepoint.com design view]

Prokrastinieren - Die Kunst des Verschleppens

Ein sehr animierendes Video zum Thema Prokrastinieren (Aufschiebeverhalten) hat John Kelly gemacht. Dass dies gerade in unserer Branche, mit Arbeiten-von-zu-Hause, Einzel-Kämpfern und verteilten Ressourcen zu einem Problem werden kann, ist gemeinhin bekannt und hier noch mal schön auf den Punkt gebracht.

Wer sich jetzt noch einen Tee kocht oder das Video zum zweiten Mal anschaut fällt definitiv unter die Prokrastinierer :)

[via dem immer großartigen Ze Frank]

Info-Video: Zukunft des Informations-Ökosystems

Das Research Lab Maya hat ein wenn auch nicht besonders gehaltvolles so dennoch anschauliches Video zum Thema Zukunft des Informations-Ökosystems produziert.

Wirklich gelungen finde ich vor allen Dingen, wie komplexe Zusammenhänge (z.B. Zahlenverhältnisse und Objektvergleiche) visuell schnell verständlich und erfassbar gemacht werden. Die Idee ist eigentlich trivial: Nimm einen bekannten Sachverhalt und setze ihn ins Verhältnis zu dem Sachverhalt, den du erklären möchtest. Z.B. ein Hügel, ein kleiner Berg, ein gigantischer Berg als Repräsentation für die mengentechnische Entwicklung von Computern. Oder 1 Woche, 30 Jahre und 30.000 Jahre für das Veranschaulichen von Million, Billion und Trillion.

[via www.core77.com]

Google Music - Weitere Märkte für den Giganten

Mit Google Music passt der Internet-Riese seine Suchmaschine noch ein wenig mehr an die Bedürfnisse seiner Nutzer an.

Was wollen die Nutzer?

Wenn man einen Musik-Titel, eine Band, eine Text-Zeile aus einem Lied bei Google eingibt, möchte man sich natürlich ungern erst durch weitere Seiten im Web durchklicken müssen, bis man das bekommt, was man eigentlich will: Musik.

Die ersten Suchergebnisse, die man ab jetzt bekommt, sind also folgerichtig Musik: Google verlinkt Partner (wie Lala, iMeem und andere) direkt mit Playbutton von der Suchergebnisseite. Die üblichen Links (Videos, Homepage, etc.) werden unter den Abspiel-Links angezeigt (siehe Video).

Was wollen die Nutzer wirklich?

Laut Google haben 20% aller Suchanfragen mit Musik zu tun. Ein großer Markt.

Die berechtigte Frage kommt auf, ob mit dem Abweichen von der normalen Suchergebnis-Positionierung nicht ein Schritt in eine seltsame Richtung ist. Wenn, wie bei normalen Suchergebnissen, der Google-Algorithmus entscheidet, was an erster Stelle kommt, so entscheidet hier Google, was zuerst gezeigt wird. In der Hinsicht scheint das Google Music Feature ein wenig fraglich. Denn schließlich sind es an dieser Stelle Partner von Google, auf die verlinkt wird und nicht das beste Suchergebnis.

Gleich jedoch Musik abspielen und sogar kaufen und herunterladen zu können scheint für den Musikfan auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur entfernt sich Google somit von seinem eigentlichen Anspruch eine unparteiische Suchmaschine zu sein und wird zu einem nicht mehr ganz so unabhängigen Content-Lieferanten. Schließlich kann Google Music auch morgen zu Google Products werden...

Anmerkung: Auf dem deutschen Markt ist das Feature noch nicht verfügbar, da es derzeit in den USA zunächst getestet wird.

[via www.grafiker.de]

Zweistil: Liegend und normal Fahrrad fahren

Mein Triathlonrad würde ich für folgendes Gefährt sicherlich nicht aufgeben. Aber so ein Liegerad, mit dem man auch in der Stadt fahren kann, weil höher als die Autos scheint eine wahrlich interessante Lösung:

zweistil liegefahrrad und normal in einem

Umschalten geht sogar während des Fahrens. Hier ein Video mit einem Prototypen:

[via www.core77.com]

Info-Video: Gut gemachte Werbung

Unilever hat ein Infovideo produziert und bewirbt damit indirekt eigene Produkte.

lokale Nahrungsmittel fördern Infovideo Kanada

Ich schaue mir gerne und regelmäßig Infografiken und Infovideos an. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Web Designers ist es schließlich Information sinnvoll zu strukturieren und zu präsentieren.

lokalen Anbau Fördern - Entfernungen von Importen - Infovideo

Auch wenn die rational begründete Aufforderung, lokal hergestellte Nahrungsmittel zu kaufen, mich nicht so recht überzeugt; denn schließlich gibt es ja einen guten Grund, warum immer weniger Menschen in der westlichen Welt Bauern/Farmer sein wollen: Man arbeitet viel und verdient wenig. Web Designer ist ein deutlich attraktiver Beruf (aus meiner Sicht).

lokale Landwirtschaft fördern - durchschnittliche Entfernung Import - Infovideo

So muss man doch sagen, dass die Macher des Videos es tatsächlich geschafft haben, mich bei meinem nächsten Einkauf nach lokalen Lebensmitteln gucken zu lassen: Sie sahen einfach so lecker aus :)

Hier das Video:

[via www.fubiz.net]

Google auf Beatbox, Drum'n'Bass und Querflöte

Wer sich fragt, was die Mädels und Jungs bei Google wirklich treiben, wird dies im folgenden Video zu sehen bekommen. Die lang gehegte Paranoia kann getrost beiseite gelegt werden; bei Google regiert die Kunst:

Slap Widgets: Besseres Feedback für Touchscreens

Dies scheint das Jahr des Touchscreens zu werden: Von Touchscreen gesteuerten Spielen bei Ubisoft, über die Natürlichkeit von Multitouchscreens bei multitouch-barcelona, Zukunftsfantasien mit "Microsoft Sustainability" bis hin zu Touchscreens in Tastaturen bei Asus. Alles hat es schon gegeben.

Nun hat die RWTH Aachen mit Slap Widgets ein Toolset entwickelt, dass die Interaktion mit Touchscreens verbessern soll.

Feedback: Das große Problem der Touchscreen-Technologie

Touchscreens scheinen viele gängige Interaktionsprobleme lösen zu können und viele neue Einsatzbereiche und Möglichkeiten zu eröffnen. Daher wird deren Verbreitung und Weiterentwicklung massiv auch von Größen wie Microsoft vorangetrieben. Mit Windows 7 kommt schließlich ein voll Touchscreen taugliches Betriebssystem auf dem Markt. Mit Microsoft Surface soll die Entwicklung noch weiter vorangetrieben werden.

Das zentrale Usability-Problem jedoch bei der Interaktion mit klassischen Touchscreens ist das mangelnde Feedback. Beim Bedienen des Interface wird eben nur eine flache Fläche berührt, die weder nachgibt, noch "Klick" macht oder ein- bzw. ausrastet.

Viele Hersteller versuchen daher "künstliche" Feedback-Mechanismen einzubauen, so wie Vibration, Farbwechsel oder Geräusche.

Die Usability-Selbststudie: Handy mit Touchscreen

Von der Touchscreen-Technologie sehr fasziniert, besitze ich seit 2 Monaten nun ein Touchscreen-Handy. Und tatsächlich hat sich das mangelnde Feedback und die mangelnde sensorische Ausdifferenzierung des Interfaces als Problem erwiesen.

Da die Tasten nur zu sehen und nicht zu fühlen sind, ist man beim Tippen von Texten stets darauf angewiesen, auf die Tasten zu schauen und nicht etwa auf den Text. Wie etwa bei einer normalen Tastatur, wenn man der 10-Finger-Schreib-Technik fähig ist. Da die Tasten der echten Tastatur eine drei-dimensionale Form haben, nachgeben und ein Geräusch machen, sind sie einfach und intuitiv zu bedienen, geben nach und machen ein Geräusch. Als Nutzer weiß man, ob man die richtige Taste getroffen hat oder nicht.

Auftritt: Slap Widgets - Touchscreen Interface Werkzeuge

slap widget touchscreen interface feedback verbesserung einfaches modul

Um das Feedback in der Interaktion mit Touchscreens zu verbessern haben die Forscher zunächst drei Tools entwickelt, die einfach auf den Touchscreen gelegt werden. Diese Module sind transparent und aus Silikon, so dass das Licht vom Touchscreen hindurchscheint.

slap widget drehrad modul touchscreen interface

Der Touchscreen erkennt die Module und beleuchtet sie auf verschiedene Arten und Weisen. Derzeit gibt es ein einfaches 3 Knöpfe Modul, eine frei belegbare Tastatur und ein Drehrad.

slap widget touchscreen interface tastatur keyboard

Die Interaktion mit dem Touchscreen erfolgt wie bei normalen Touchscreens. Der wesentliche und massive Vorteil ist jedoch, dass es sich bei Slap Widgets um "reale" Interface-Bausteine handelt. Sie geben als physisch nach, lassen sich drehen und drücken und erzeugen damit ein solides und intuitives Feedback.

Das nun folgende Präsentationsvideo erklärt die Technik und zeigt ein paar schöne Beispiele:

[via www.core77.com]