Shapeways: Beliebige 3D Objekte erzeugen

Die Firma Shapeways ermöglicht es Dir, beliebige Objekte, die man zuhause erstellt hat, auszudrucken und sich nach Hause schicken zu lassen.

Hier ein Video als Beispiel:

Die Möglichkeiten dieses Rapid Prototyping sind schon seit einiger Zeit bekannt. 3D Drucker soll es schon bald für den Anwender zu Hause geben.

Dass es jedoch eine Firma geschafft hat, den ganzen Prozess zu einer tatsächlich funktionierenden Online-Anwendung zu machen, ist positiv überaschend. Wenn dies so weitergeht, so können wir uns tatsächlich bald zu Hause unserer nächsten Basketballschuhe kreieren :)

Preise und Versand

Die Preise für das 3D-Drucken belaufen sich auf 30 bis 120 Euro, je nach Material und Grösse des Objekts. Nach Erstellen des 3D-Objektes lädt man es auf der Shapeways-Seite hoch und hält das fertige Stück schon nach 10 Tagen in seinen Händen.

Der Versand erfolgt sogar weltweit; so lässt sich ein kreatives und individuelles Weihnachtsgeschenk noch zum Fest "ausdrucken".

[via www.gizmodo.com]

Design gescheitert: Bin ich schuld?

In einer sehr aufschlussreichen Umfrage, warum Designer scheitern, sind 3 der Top 5 Gründe nicht auf die Designer zurückzuführen.

An der Umfrage nahmen ca. 1/3 Designer teil; der Rest setzte sich aus Projekt-Leitern, Entwicklern, Testern und weiteren zusammen.

Externe Einflüsse

Die Top 5 Gründe, warum ein Design scheitert lauten:

  • nicht-Designer treffen Design-Entscheidungen (4.18%)
  • Manager treffen Entscheidungen ohne Design-Vorbildung (4.14%)
  • Designer holen intial nicht genügend Informationen ein (3.92%)
  • Keine Zeit verfügbar für langfristiges Design-Planen (3.81%)
  • Der Designer ist nicht empfänglich für Kritik (3.69%)

Obwohl völlig offensichtlich scheint, welche Teilnehmergruppen welche Punkte ausgewählt haben, so scheint doch ein wesentlicher Trend zu sein, dass Fremd-Einmischung stets zu schlechteren Ergebnissen führt. Wie eigentlich in allen spezialisierten Berufen, denn kaum ein Manager wird ernsthaft Vorschläge zur Verbesserung der Code-Struktur vorschlagen.

Interessant ist auf alle Fälle, dass es in den wenigstens Fällen Kompetenz-, Kollaborations- oder Fähigkeitenprobleme sind, die zum Scheitern eines Projekts führen.

Ideen-Umsetz-Maschine Web 2.0

Gary Vaynerchuk von Wine Library TV gehört definitiv zu den lautesten Repräsentanten der Web 2.0 Unternehmer. In seiner radikalen Art erzählt er sicher auch viel Unsinn und schreckt den ein oder andern ab.

Einen interessanten Aspekt hatte sein Monolog jedoch dennoch: Noch nie war es so einfach eigene Ideen und Träume umzusetzen wie heute.

Hier das Video von der web 2.0 Expo im September in New York:

Internet als Ideen-Umsetzer

Die Technik ist derart fortgeschritten, vielfältig und auf der anderen Seite auch einfach und für jederman zu bedienen geworden, dass der Realisierung von Projekten kaum mehr etwas im Wege steht ausser man selbst.

Ein Buch zu drucken, ein eigenes T-Shirt gestalten und drucken zu lassen, eine Community zu gründen, ein Blog zu seinem Lieblings-Thema zu schreiben, ein Produkt zu vermarkten, Fotos auf Plakaten drucken zu lassen und verkaufen, sich fortzubilden; all das macht das Medium derart einfach, quasi per Mausklick, dass man nur mehr loslegen braucht.

Konzentrieren auf's Wesentliche

Das einzige, was einen hindert, ist mangelnder Fokus. Man macht hier ein wenig und dort ein bisschen; dann muss auch noch Geld herangeschafft werden, und am Ende bleibt keine Zeit für die eigenen Babys. Gary's polemischer Aufruf: Damit aufhören und auf die eigenen Ideen stürzen. Man lebe schliesslich nur einmal :)

Wem der Stil der Präsentation gefällt und wer Wein mag, dem wird Gary's Sendung Wine Library TV lieben.

[via Jan]

Top 5 Tipps für Präsentationen von Guy Kawasaki

Er muss es wissen. Als lang-jähriger Venture Capitalist und erfolgreicher Unternehmens-Gründer und ehemaliger Apple-Berater hat Guy Kawasaki schon hunderte von Pitches (Präsentationen) gehört.

In den folgenden drei Videos gibt er seine Top 5 Tipps preis, sollte man als Start-Up vor Unternehmern/Investoren seine Idee zu verkaufen versuchen. Ich finde jedoch, die Tipps lassen sich auch gut auf Präsentationen im allgemeinen ausweiten.

Eine sehr charismatische, prägnante Präsentation (wenn auch ohne Powerpoint) gespickt mit der ein oder anderen unterhaltsamen Anekdote. 

 
 

Den Blog von Guy Kawasaki kann ich nur wärmstens empfehlen. Nicht nur für Start-Ups und Branchenkenner gibt es dort regelmäßig interessantes zu lesen.

Erste Ausgabe vom fantastischen Magazin XIMAG

Die erste Ausgabe des "neuen, fantastischen Magazins für Comics, Stories und Artwork", XIMAG, ist seit Donnerstag, dem 29.5., in Kiosken und Comic-Läden zu haben.

Ein wirklich lobenswerter und erstaunlicher Kraft-Akt des Verlegers und Chef-Redakteurs Danny Gehrke, der es nun doch seinen Weg in die Hände hoffentlich begeisterter Leser findet.

Das Magazin erhält ein paar wirklich lesens- bzw. sehenswerte Beiträge zum Beispiel "Pulp Hero City" (oder wie ich zu sagen pflege: Palferóssiti) von dem begnadeten Comic-Künstler Anjin Anhut. Oder ein Comic aus den Werken von Thorsten Paulinsky, an dessen Entstehung ich auch beteiligt war. Darüber hinaus gibt es noch Mangas, Kurzgeschichten und Kunst-Panele. Alles aus dem fantastischen Genre, versteht sich.

Meine Arbeit an der ersten Ausgabe von Ximag bestand im Wesentlichen in dem Entwurf des Logos und der Corporate Identity, dem Layout und der Gestaltung des Magazins (Editorial, Inhalts-Verzeichnis, redaktionelle Inhalte) und darüber hinaus einige Anpassungen und visuelle Modifikationen von wenigen Beiträgen.

Cover der ersten Ausgabe:

ximag fantastisches magazin für comics, stories, artwork, cover 1. ausgabe

[Über den Start der Online-Präsentation für Ximag habe ich schon vor einigen Tagen berichtet...]

Projekt: Magazin-Seite Ximag.de geht online

Am Freitag vergangener Woche ist ein kleineres unserer Projekte online gegangen: Die Präsenz des Comic-Magazins XIMAG.

Die Zielsetzung 

Wesentlicher Fokus des Kunden Vindlicht Verlag lag auf einem starken und einprägsamen visuellen Eindruck.

Darüber hinaus haben wir bei speak-friend natürlich auf eine möglichst intuitive und einfache Bedienung und Struktur der Seite geachtet.

Der Prozess

Die derzeitige Version ist der erste wesentliche Schritt in einem iterativen Prozess.

So werden wir in zwei weiteren Phasen noch zusätzliche Features und Module einbauen, um den positiven Eindruck der Comic-Fans auf der Seite noch zu verstärken. Und sie durch interaktive Features stärker an die Seite zu binden.

Viel Spass mit Ximag.de und schaut euch auf alle Fälle den Künstler-Galerie-Teil an. Da gibt es ein paar hochkarätige Gemälde zu sehen.

Erfolgreiche Projekte: Probleme anstatt Features

Es ist eine harte Lektion, die auch wir derzeit in einem unserer Projekte lernen müssen: Die Tatsache, dass der Fokus auf Features anstatt auf Probleme bei der Entwicklung von Produkten zu unüberschaubaren Schwierigkeiten führen kann.

Genau darüber und Möglichkeiten, diese Schwierigkeiten zu umschiffen, schreibt Tom Watson in seinem Artikel "Problems, not Features" auf blueflavor.com.

Wo liegt das Problem?

Die Fragen, die man sich am Anfang jedes Projekts stellen sollte:

Welches Problem wollen wir lösen?

Und nicht:

Welche Features sollte unser Produkt haben?

Die Schwierigkeiten, die durch das Fokussieren auf Features liegen, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Unüberschaubarkeit (ein Feature nach dem anderen wird hinzugefügt)
  • Unzureichendes Wissen über Nutzen und Notwendigkeit der Features
  • Höherer Entwicklungsaufwand für Features, die kein eventuell keinen Mehrwert erzeugen
  • Fokus liegt auf der Technik-Seite und nicht auf der Kunden-Seite (falsche Perspektive)

Den Fehler vermeiden

Folgende Lösungen schlägt der Autor vor:

  • Den Kunden bei der ersten Besprechung konkret nach Problemen fragen
  • Dem Kunden zuhören. Je mehr man über das Geschäft des Kunden versteht, desto eher wird man die zu lösenden Probleme erkennen
  • Budget als Argument: Weniger Features bedeutet meist auch geringere Kosten. Und das hört jeder Kunde gerne
  • Features sind eine Toolbox und keine Zielsetzung

Die eigene Erfahrung 

Sehr wesentlich (und leider auch etwas, dass wir bei speak-friend erst jetzt beginnen umzusetzen) ist der initiale Entwurf, der das zu lösende Problem konkret erfasst. Auf diesen Entwurf kann man stets bei der Entscheidung über ein Feature zurückgreifen: "Hilft dieses Feature, Problem XY zu lösen, oder nicht?"

Wenn man sich konsequent in seinen Entscheidungen an den Problemen der Kunden entlang manövriert, so wird man am Ende in kürzerer Zeit ein effizienteres, Nutzer-orientiertes und vor allen Dingen erfolgreich abgeschlossenes Projekt sein eigen nennen.

[Links: Hier der link zum Artikel und einem weiteren Artikel über Ziele anstatt Features und ein Artikel über Probleme vor Lösungen]

New York Times als Innovationspool

In seinem Artikel "Playgrounds for Data" schreibt der anerkannte Usability Experte Jared Spool über einige Projekt der NYTimes.com Interactives, die es fertig gebracht haben, komplexe Sachzusammenhänge durch spielerische Umsetzungen einfach darzustellen.

Das Internet als Medium

Zwei Dinge erscheinen wahrlich interessant: Zum einen, dass die alt-ehrwürdige Times es ist, die im Web für innovative Umsetzungen sorgt. Zum anderen erzeugt die Tatsache, dass einfache Textdarstellung, Informationsaustausch und Kommunikation, nicht die Grenzen des Web darstellen, Hoffnung, dass wir uns in einem noch sehr jungen Medium befinden.

Beispiele wie digg labs und interaktive google maps haben schon den Weg gewiesen, waren aber oft nur Darstellung von Daten, die ihrerseits vom Internet erzeugt wurden.

Verknüpfung zur realen Welt

Im Gegensatz dazu und im allgemeinen zu virtuellen Tendenzen (siehe Second Life, Facebook's virtuelle Geschenke, etc.) geht die NYTimes.com in eine Richtung, die physische Vorgänge in der Welt abbildet. So wird dargestellt, welche Politiker über welche Kollegen sprechen, wann es sich lohnt, ein Haus zu kaufen, anstatt eine Wohnung zu mieten und an welchen Orten Präsidentschaftkandidaten ihre Kampagnen abgehalten haben.

Ein kleiner Schritt für die Technik, ein grosser für den Nutzer 

Dies ermöglicht nicht nur den einfachen, spielerischen Umgang mit den Applikationen auf der Grundlage von Trial and Error sondern zeigt auch einer zuvor eher Web-fremden Zielgruppe die Möglichkeiten und Kapazitäten des noch jungen Mediums.

Eine breite Gruppe an Menschen erhält die Möglichkeit an komplexen Prozessen teilzuhaben, die deren Entscheidungen womöglich grundlegend beeinflussen. Hier zeigt sich, wie bahnbrechend und barriere-frei das Internet wirklich sein kann.

design.speak-friend.com Blog geht online

Endlich ist es soweit. Der design.blog von speak-friend geht online.

Ausgehend von schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund bin ich nach etlichen inpirierten Stunden bei einem neuen Design angelangt. Es soll den Namen "Submersion" tragen. Und ich werde es nach einigen Anpassungen auch demnächst der blogengine.net als Template veröffentlichen.

Wofür das Ganze?

Ganz einfach: Hier werde ich in regelmäßigen Abständen (2-3 pro Woche) über alles Design relevante schreiben.

Über Themen, die mich interessieren, Probleme mit denen wir bei speak-friend zu kämpfen hatten, interessante Tipps und Tutorials von css über Photoshop bis Illustrator und natürlich die ein oder andere Anekdote aus dem Leben eines User Interface/Web Designers.

Hier eine unsortierte Liste von Themen, über die hier bald zu lesen sein wird:

  • Web Design (ist klar, ne ;)
  • css und html
  • Corporate Design
  • Photoshop (Tipps, Tricks, Tutorials)
  • Fireworks (warum es besser ist)
  • Usability und Web Standards
  • Informations Architektur
  • User Interface Design
  • Interaktions-Design
  • Grafik Design
  • Rezensionen zu Büchern aus diesem Themenbereich
  • und vieles mehr :)

Und für wen?

Für den interessierten Designer (unabhänging ob Web, Grafik oder Produkt), für speak-friend Fans und Anhänger und natürlich alle, denen einfach nur das Blau der Seite gefällt :)

Du kannst den blog natürlich über RSS abonnieren, zu den Beiträgen Kommentare abgeben, auf die ich gerne reagieren werde oder mir über "Kontakt" eine Frage stellen.

Und nun?

Musst du auf den ersten richtigen Beitrag warten, der sicher bald kommen wird. Schließlich habe ich schon eine ganze Stange an Material gesammelt...

Bis dann, Andrej