Wired Magazine auf's Ipad und Tablet

In einem sehr solide gemachten Video demonstriert die Kooperation von Adobe und dem Wired Magazine, in welche Richtung sich Magazine entwickeln können. Zum Beispiel auf einem touchscreen Tablet.

Weg vom statischen Print hin zum interaktiven Screen

Das renomierte Wired Magazine, bereits im Print Bereich ein Vorreiter in Sachen Innovation und kreatives Design versucht nun auch in den neuen digitalen Medien interessante Wege zu gehen.

Zu diesen neuen Medien zählen das neue Ipad, das Iphone, Tablets, Touchscreens aber auch klassische Notebooks und PCs. Die Idee ist es hierbei nicht, einfach nur das, was im Print bereits vorhanden ist, einfach ins Digitale zu übertragen sondern neue Möglichkeiten der Interaktion zu bieten.

Sei es durch das Einbetten von Videos, die Möglichkeit, (auch Werbe-) Produkte durch Rotation von verschiedenen Seiten zu betrachten aber auch durch soziale Features, wie z.B. Twittern oder in Facebook posten.

Wirklich bahnbrechend Neues gibt es hier nicht zu sehen und sicherlich ist dies auch für Wired zunächst ein Schritt ins digitale Medium, jedoch ist die Präsentation wahrlich sehr gelungen. Vor allen Dingen die touchscreen Experience scheint sehr angenehm und gut durchdacht zu sein.

Am Rande: Ipad und Adobe Air

Nach dem es den großen Aufschrei in der Web Community über die Entscheidung von Apple gab, im Ipad kein Flash zu unterstützen, scheint sich nun für Adobe doch ein Weg ins Ipad zu bahnen. So sollen laut t3n unter anderem auch Adobe Air Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen, darunter auch das Iphone OS, lauffähig gemacht werden.

[via www.t3n.de]

Ipad - Gelungenes Product Placement

Das neue Ipad von Apple ist in aller Munde, sei es weil es kein flash unterstützen wird, sei es weil spätestens seit dem Iphone die Erwartungen an ein Apple Produkt enorm ist, sei es weil es von Steve Jobs vorgestellt wurde.

Dass das Ipad tatsächlich auch in den höchsten Kreisen bereits angekommen ist, bevor unsereins es überhaupt kaufen kann zeigt der folgende Clip mit Steven Colbert bei den diesjährigen Grammy Awards:

Und ich befürchte, dass das Ipad derart populär ist, dass Colbert die Werbemaßnahme umsonst getan hat. So sollte ein Product Launch aussehen :)

[via www.grafiker.de]

 

Video: Flensburger Kurzfilmtage 2009

Alltag kann grau und trist sein. Gerade im kühlen Norden. Und man kann ihn in Szene setzen. Auf eine beeindruckend ästhetische Art und Weise.

flensburger kurzfilmtage video perspektive

So geschehen beim Promo-Video für die 9. Flensburger Kurzfilmtage von Joachim Freitag und Pepe Lange.

flensburger kurzfilmtage video typografie

Schöne Typografie wechselt sich ab mit überraschenden Effekten und neuen Blickwinkeln unterlegt von passender Musik.

flensburger kurzfilmtage video typografie

Beinahe wäre ich über's Wochenende ins schöne Flensburg gefahren :)

[via www.fubiz.net]

Info-Video: Zukunft des Informations-Ökosystems

Das Research Lab Maya hat ein wenn auch nicht besonders gehaltvolles so dennoch anschauliches Video zum Thema Zukunft des Informations-Ökosystems produziert.

Wirklich gelungen finde ich vor allen Dingen, wie komplexe Zusammenhänge (z.B. Zahlenverhältnisse und Objektvergleiche) visuell schnell verständlich und erfassbar gemacht werden. Die Idee ist eigentlich trivial: Nimm einen bekannten Sachverhalt und setze ihn ins Verhältnis zu dem Sachverhalt, den du erklären möchtest. Z.B. ein Hügel, ein kleiner Berg, ein gigantischer Berg als Repräsentation für die mengentechnische Entwicklung von Computern. Oder 1 Woche, 30 Jahre und 30.000 Jahre für das Veranschaulichen von Million, Billion und Trillion.

[via www.core77.com]

Google Music - Weitere Märkte für den Giganten

Mit Google Music passt der Internet-Riese seine Suchmaschine noch ein wenig mehr an die Bedürfnisse seiner Nutzer an.

Was wollen die Nutzer?

Wenn man einen Musik-Titel, eine Band, eine Text-Zeile aus einem Lied bei Google eingibt, möchte man sich natürlich ungern erst durch weitere Seiten im Web durchklicken müssen, bis man das bekommt, was man eigentlich will: Musik.

Die ersten Suchergebnisse, die man ab jetzt bekommt, sind also folgerichtig Musik: Google verlinkt Partner (wie Lala, iMeem und andere) direkt mit Playbutton von der Suchergebnisseite. Die üblichen Links (Videos, Homepage, etc.) werden unter den Abspiel-Links angezeigt (siehe Video).

Was wollen die Nutzer wirklich?

Laut Google haben 20% aller Suchanfragen mit Musik zu tun. Ein großer Markt.

Die berechtigte Frage kommt auf, ob mit dem Abweichen von der normalen Suchergebnis-Positionierung nicht ein Schritt in eine seltsame Richtung ist. Wenn, wie bei normalen Suchergebnissen, der Google-Algorithmus entscheidet, was an erster Stelle kommt, so entscheidet hier Google, was zuerst gezeigt wird. In der Hinsicht scheint das Google Music Feature ein wenig fraglich. Denn schließlich sind es an dieser Stelle Partner von Google, auf die verlinkt wird und nicht das beste Suchergebnis.

Gleich jedoch Musik abspielen und sogar kaufen und herunterladen zu können scheint für den Musikfan auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur entfernt sich Google somit von seinem eigentlichen Anspruch eine unparteiische Suchmaschine zu sein und wird zu einem nicht mehr ganz so unabhängigen Content-Lieferanten. Schließlich kann Google Music auch morgen zu Google Products werden...

Anmerkung: Auf dem deutschen Markt ist das Feature noch nicht verfügbar, da es derzeit in den USA zunächst getestet wird.

[via www.grafiker.de]

Yike-Bike: Neues Elektro-Fahrrad Design - Kompakt, schnell und teuer

Ein interessantes und durchaus formschönes neues Elektro-Fahrrad soll 2010 auf den Markt kommen: Das Yike-Bike.

10 Kilometer Reichweite, eine beeindruckenden Spitzengeschwindigkeit von 20km/h (ohne zu treten) und einem Packvolumen von 43 Litern (Gewichtsangaben waren leider nicht zu finden) machen es zu einer überdenkenswerten Alternative für Auto und Standard-Fahrrad. (Hier die Design-Spezifikationen)

Wem jedoch knapp 4.000 Euro zu viel sind oder ein Elektro-Rad gar zu unsportlich, der sollte bei dem althergebrachten Drahtesel bleiben. Und genüßlich am Yike-Bike vorbeiziehen ohne sich groß aus dem Sattel zu erheben ;)

[via www.core77.com]

Zweistil: Liegend und normal Fahrrad fahren

Mein Triathlonrad würde ich für folgendes Gefährt sicherlich nicht aufgeben. Aber so ein Liegerad, mit dem man auch in der Stadt fahren kann, weil höher als die Autos scheint eine wahrlich interessante Lösung:

zweistil liegefahrrad und normal in einem

Umschalten geht sogar während des Fahrens. Hier ein Video mit einem Prototypen:

[via www.core77.com]

Avatar Trailer: Star Wars trifft Herr der Ringe

Visuell äußerst beeindruckend kommt die Vorschau eines Films daher der pünktlich zu Weihnachten bei uns in die Kinos kommt: Avatar.

Avatar Protagonist Trailer Elf Elfe

Eine organisch-elfische Welt trifft auf eine technologisch geprägte Kultur. Ein Kampf zweier völlig unterschiedlicher Ästhetiken, deren Unterschiede im Trailer auf's treffslichste gegen einander gestellt werden.

Avatar Touchscreen Technik Trailer

Auch wenn die Story übersichtlich zu sein scheint, so lädt das Design und die visuelle Pracht auf alle Fälle zu einem Kinobesuch ein.

Avatar Elfen organische Formen Vorschau

Hier der Trailer:

Du entscheidest, welche Information dir wichtig ist

In einer sehr gelungenen und knappen Präsentation zeigt Jeffrey Veen, was eine gute Visualisierung von Information ausmacht und wie wichtig es geworden ist, dem Nutzer Möglichkeiten der interaktiven Anpassung der Visualisierung zu geben.

In Zeiten von Unmengen von Daten, die das Internet als Publikationsmedium mit sich bringt, wird es immer wichtiger, diese Daten sinnvoll und klar veständlich darzustellen.

Große Herausforderung: Google Analytics

Veen, der als Designer an dem herausfordenden Tool Google Analytics (Webseiten-Statistik und Analyse) mitgearbeitet kennt die Probleme, die große Datenmengen mit sich bringen.

Daher legt er den Fokus vor allen Dingen auf partizipatorisches Design: Design, bei dem der Nutzer entscheiden kann, welche Daten in welchem Zusammenhang für ihn wichtig sind. Und somit spielerisch inhaltliche Zusammenhänge erkennen kann.

Hier das Video:

Print im Web: Gestalte deinen Content!

In einer kurzen Präsentation beschreibt der bekannte Web Designer Jason Santa Maria wie Print Design das Web zu einem besseren Medium machen kann.

Content Wüste - Inhalte ohne Kontext

Der zentrale Vorwurf von Jason: Im Web werden Inhalte einfach in mehr oder weniger ungestaltete CMS Hülsen geworfen. Die Inhalte sehen daher oft sehr Textwüsten-artig aus und haben wenig Wiedererkennungswert und sind für den Leser nur mäßig ansprechend.

Print Magazine zeigen den Weg

jason santa maria print design influenz web magazin

Wenn man sich jedoch die Unmengen an Magazinen anschaut, die derzeit noch im Printbereich erscheinen, so sieht man gleich, dass die Gestaltung von Inhalten ein wesentlicher Faktor ist. Nicht nur für den Verkauf sondern auch für die Marke und das Image des Magazins. Ein interessant gestaltetes und auf den Inhalt zugeschnittenes Layout ist stets ansprechender als ungestaltete Texte.

jason santa maria web design print magazin einfluss

Das Web der Zukunft

Jason schlägt mehr individuelle Gestaltung von Seiten vor und flexiblere Layouttechniken, die Magazin-ähnliche Resultate liefern. Das Ziel ist es, den Leser nicht in die Textwüste zu schicken, sondern ansprechende und wiedererkennbare Seiten zu gestalten.

Das Video:

[via www.konigi.com]