Unglaubliche Architektur: Wohnen im neuen Jahrtausend

Per Zufall bin ich letzte Woche auf den sehr interessanten Blog The Cool Hunter über moderne Architektur gestossen. Gefüllt mit wirklich faszinierenden Bildern kreativer und innovativer Wohngebäude.

Hier meine Favoriten:

modernes Wohnen Architektur auf dem Wasser

... Unfassbar. Und wir leben noch in ehemaligen Mietskasernen im Friedrichshain :)

modernes Wohnen - Architektur am Wasser

Die Unendlichkeit direkt vor der Haustür...

Viel Glas und dazugehöriger White-Space scheinen häufig wiederkehrende Merkmale moderner Wohn-Architektur zu sein.

moderne Wohn-Architektur - grenzenloses Glas

Ein Traum... Noch ein bisschen Bach am Flügel, bevor man sich in den Lounge-Chair bequemt um ein wenig in Büchern von Philippe Dijan zu versinken. 

moderne Architektur fürs Wohnen - Holz und Glas

Auf der anderen Seite des Spektrums findet sich Holz als stets wiederkehrender Werkstoff. Deutlich angenehmeres Erscheinungsbild, weil wärmer und organischer.

moderne Architektur - Wohnen im Baumhaus

Zuletzt noch ein kleiner Abschweif zu Kindheitsträumen: Ein Pärchen-Baumhaus im Grünen.

[Viel mehr atemberaubende Fotos gibt es bei thecoolhunter.com]

Die 100 erfolgreichsten deutschen Blogs auf der Karte

Die Zeit Online hat eine interessante Grafik veröffentlicht, auf der die 100 populärsten deutschen Weblogs abgebildet sind. Nach ihrer geografischen Lage.

Dass Berlin und der Ruhrpott ganz vorne dabei sind, war zu erwarten. Jedoch auch Hamburg und München schlagen sich nicht schlecht.

die 100 erfolgreichsten deutschen blogs auf der karte

Was die Zeit Online jedoch noch von anderen Internet-Magazinen, wie z.B. der NY Times lernen kann, ist, Informationen interessant zu visualisieren.

So handelt es sich bei der Grafik tatsächlich um ein statisches Bild; nicht einmal die Blogs kann man anklicken... Sehr schade.

BWM Konzept: GINA - Gestalt verändernde Karosserie

BMW hat mit Gina ein völlig neues Konzept Auto vorgestellt.  Seit 6 Jahren in Entwicklung präsentiert es eine völlig andere Denkweise des Autobauens- und Gestaltens.

bmw gina konzept auto

Hinter dem Titel "Gina" verbirgt sich eine innovative Herangehensweise an die Karosserie. Diese besteht nicht wie gewohnt aus einem festen Stoff (Metall, etc.) sondern aus einem nahtlosen und flexiblen Lycra-Kunststoff.

Panele unter dem Stoff lassen die Form des Autos verändern.

Wirklich beeindruckend ist dies in Aktion zu betrachten (vor allen Dingen das Augenzwinkern hat etwas):

bmw konzept auto gina

Mehr zum Konzept Auto Gina von BMW gibt es im Artikel von wired.com.

Hier gehts zum Video auf youtube. 

[via core77.com]

Kreative Werbemöglichkeiten - Unerwartet und wirksam

Auch abseits des Internet wird Werbung neu definitiert. Guerilla-Marketing ist nichts neues mehr und Street-Art-Künstler werden nicht selten für Werbe-Zwecke instrumentalisiert.

Dass man jedoch durch das sinnvolle Platzieren und kontext-abhängige Gestaltung von Werbung durchaus Aufsehen erregen kann zeigen folgende Bilder. Nicht immer mehr Werbefläche zukleistern und immer aufdringlicher, sondern witzig, innovativ und einprägsam.

Meister Proper als sauberster Zebra-Streifen

kreative Werbung: Meister Proper - weisser Zebrastreifen

Schlechte Karriere-Wahl: Im Bankautomaten

kreative Werbung: schlechte Karriere-Wahl

Hoch-Sicherheit: Geldscheine in einer 3M Bushaltestelle

 

kreative Werbung: 3M Geldscheine in Bushaltestelle

Für mehr Beispiele kreativer Werbung kannst du dir folgende Artikel anschauen: Kreative Werbung Teil 1 und Kreative Werbung Teil 2.

[via www.toxel.com]

Beliebtestes Javascript Library: jQuery

In einer Umfrage auf css-tricks.com hat sich jQuery mit 52% als beliebteste Javascript-Bibliothek herauskristalisiert. jquery logo

Die gut 1500 teilnehmenden Web Entwicklern/Designer hatten die Auswahl zwischen einer grossen Zahl der bekannten Frameworks.

Auch ich bin von jQuery's Flexibilität und umfangreichen Plug-Ins sehr begeistert.

Daher habe ich auch ein einfaches, kleines Galerie-Modul in unserem letzten Projekt ximag.de verbaut.

[Hier findet Ihr die kompletten Ergebnisse der Umfrage]

Ergebnisse der Umfrage unter deutschen Web-Workern

Die Webkrauts haben in Anlehnung an die Ende letzten Jahres von A List Apart durchgeführte Umfrage, deutsche Web-Arbeiter befragt und die Ergebnisse nun veröffentlicht.

webkrauts

Die Fragen an die gut 2800 Teilnehmer rangieren von Finanziellem über Ausbildung bis zur aktuellen Tätigkeit und sind auf der Seite von Michael Jendryschik recht anschaulich präsentiert.

Ich werde nicht weiter ins Detail gehen, sondern jedem, der sich dafür interessiert, was die "Kollegen" so umtreibt, emfpehlen, einen Blick auf die Ergebnisse zu werfen.

Persönlich denke ich, dass all die Statistiken und durchschnittlichen Angaben nicht wirklich interessant sind, oder gar eine Anregung darstellen. So kann ich für mich keine hilfreiche Aussage ableiten aus der Ergebnis, wie sich meine "Kollegen" fortbilden. Ich setze da mehr auf individuelle Geschichten und persönliche Tipps. Lese daher auch gerne Interviews mit Web Workern, da sie meist viel mehr aussagen, als alle möglichen Statistiken.

Identität im Web: Das Internet wird Erwachsen

In der Diskussion um Identität und Anonymität stellt sich immer mehr die Frage, wie sich Nutzer gegenüber Portalen, Behörden und Angeboten im Internet identifizieren und als vertrauenswürdig erweisen können.

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich über den Rückgang der Euphorie gegenüber von Nutzern erzeugten Inhalten (user generated content) geschrieben. Wesentlicher Kritikpunkt war der Umstand, dass Nutzer, zumeist versteckt hinter dem Deckmantel der Anonymität, Grenzen des Erlaubten und gesellschaftlich Geduldeten überschreiten. Von Hasstiraden (wie im erschreckenden Fall der prominenten Bloggerin von Kathy Sierra) bis hin zu verfassungwidrigen Inhalten, schlechter Rechtschreibung und Grammatik und einfach nur Spam, leidet das Medium Internet unter der Möglichkeit völliger Anonymität.

Die Lösung: OpenID, Identity 2.0

Nun gibt es viele Bestrebungen, eine umfassende und allgemein gültige Identifikation von Nutzer durchzuführen. OpenID ist ein bereits funktionierendes Projekt, dass es dem Nutzer erleichtern soll, sich in verschiedenen Portalen mit einer Identifikation anzumelden.

Ein anderer Weg ist der von Dick Hard mit Identity 2.0 in der folgenden grandiosen Präsentation dargelegte Weg: Der Fokus liegt hierbei auf einer eindeutigen Identifikation der Person z.B. gegenüber Behörden im Internet. Eine Art digitaler Ausweis für's Web.

Vergleich analoge/digitale Welt

Jedoch greifen auch diese Bemühungen zu kurz wenn es darum geht, die Qualität von Kommunikation und Interaktion im Internet zu sichern. Zwar lässt sich hier ein Nutzer eventuell identifizieren, es wird jedoch keine Aussage über seine Glaubwürdigkeit, seine Vertrauenswürdigkeit oder in bestimmten Bereichen Kompetenz gemacht. Es handelt sich also um eine wertfreie Identifikation.

Nun ist dies in der realen, physischen Welt zwar nicht anders. Niemand kann anhand meines Ausweises feststellen, ob ich die oben genannten Kriterien erfülle. Jedoch kann ich mir nicht für jedes Geschäft, in dem ich einkaufe oder jede Bibliothek, in der ich Bücher ausleihe, einen neuen Ausweis zulegen. Sobald ich negativ oder nicht-regelkonform auffalle, wird man dies mir stets zuordnen können. Nicht umsonst gibt es Regelungen wie Laden-Verbot und Führungszeugnis.

Erwachsenwerden um zu Überleben

In der physischen Welt hat man als Person eine nachvollziehbare Geschichte. Von der Ausbildung über den Arbeitsplatz, Strafttaten, Verdienste, etc. Ein ähnlicher Mechanismus sollte auch für das Medium Internet umgesetzt werden.

In einem Kommentar zum dem Beitrag über den Rückgang der Euphorie von user generated content heißt es, man solle eine Art "Dienst-Zeugnis" des Nutzers erstellen, mit dem dieser sich in allen Web-Seiten anmelden kann.

Der Clou wäre hier, dass Nutzer, die dies nicht für sich in Anspruch nehmen wollen, von Web-Anbietern und Portalen gegebenenfalls sogar ausgeschlossen werden müssten, um die Qualität der Dienstleistung aufrechtzuerhalten. 

Anonymität am Beispiel Ebay

So kann man sich selbst beim einem der bekanntesten Vertreter des Internet bei negativen Bewertungen von Nutzern jederzeit einen neuen Account anlegen und wieder von null anfangen. Wäre es nicht grossartig und sinnvoll, Vertrauen zu einem Händler/Nutzer haben zu können, weil man seine Referenzen und seine Geschichte in einer Bewertung präsentiert bekommt? Einer Art Karma, das man nicht ohne weiteres ablegen kann...

Sicherlich müsste diese Geschichte anonymisiert sein, so dass die Persönlichkeit der Nutzer geschützt bleibt. Jedoch ist Vertrauen, wie Dick Hard es beschreibt, eine Währung, die auch über abstrakte Konstruktionen (wie auch Papiergeld eine abstrakte Erfindung ist) funktioniert.

Ich denke, dass die Frage nach Identität und Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der digitalen Welt des Internet zentrale Frage sind und auch für den Erfolg dieses Mediums von wesentlicher Bedeutung seien werden.

Das fantastische 3-Dimensionale Alphabet

Im französischen Design-Blog fubiz.net wurde ein sehr unterhaltsames Stück Typografie veröffentlicht. Und zwar handelt es sich um das Buch "ABC3D" von Marion Bataille, in dem auf jeder Seite ein oder mehrere Buchstaben durch Interaktion erzeugt oder ver-räumlicht wird/werden...

Aber genug des Beschreibens, schaut euch das Video dazu selbst an:

Oder klick hier um zum Blog-Eintrag zu gelangen. 

Hier gehts zu Amazon, um das Meisterwerk gleich zu bestellen ;)

Euphorie über User Generated Content geht zurück

In einem sehr lesenwerten Artikel auf den Seiten der faz.net schreibt Stefan Niggemeier über die Entwicklung von User Generated Content (von Nutzern erstellte Inhalte) vor allen Dingen für die grossen Verlagsseiten vom Spiegel Online bis zur Süddeutschen Zeitung.

Die Euphorie habe abgenommen, so Niggemeier, der mit seinem populären Blog derzeit auf Platz 5 der deutschen Blog-Charts zu finden ist.

Wesentliches Problem für die grossen Verlagshäuser sind Nutzer, die sich nicht an allgemeine Kommunikations-Regeln halten können.

Die Bandbreite der zu negative auffallenden Kommentare der Nutzer geht von Beschimpfungen, falscher Rechtschreibung bis hin zu Verbreitung von verfassungswidrigen Inhalten. So müssen die grossen Online-Präsenzen allesamt Redakteure/Editoren für die Korrektur/Löschung von Kommentaren beschäftigen. Der Focus Online führt hier die Liste mit 3 festen Redakteuren und 6-10 freien Mitarbeitern deutlich an.

Browser Version Targeting: Teil III

[via www.yatil.de] Microsoft lenkt in der Diskussion ums Version Targeting ein.

In einem Blog-Post versichert der IE General Manager Hachamovitch, dass der IE8 so Standard-konform sein wird, wie nur möglich und alle Seiten im "Standards Mode" auch im IE8 Standards Mode dargestellt werden. Wenn man seine Seite explizit im IE7 Standards Mode anzeigen lassen will, so kann dies mit der header/meta-tag Lösung geschehen, über die ich vor einigen Tagen geschrieben habe.

Die Community atmet auf und es gibt doch tatsächlich eine Art Vorfreude auf ein Microsoft Browser, was die Unzahl an Kommentaren zu dem IE-Blogpost verdeutlicht.

[Browser Version Targeting Teil I und Teil II.]