Groovy, Funky, Nike – Write the Future

In meinem Sprachgebrauch haben sich seit einiger Zeit die Adjektive groovy (für etwas gutes) und funky (für etwas ziemlich gutes) eingeschlichen. Auf der Suche nach einer maximalen Steigerung stieß ich jetzt auf das Video von Nike – Write the Future.

Ein kleiner Spot gedreht vom bekannten Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu (“Amores Perros”, “21 Gramms”, “Babel”). Beteiligt sind unter anderem Cannavaro, Rooney, Ronaldinho, Drogba, Christiano Ronaldo und der Schauspieler Gael Garcia Bernal als Ronaldo-Darsteller.

Meine Lieblingszene: Kobe Bryant macht nach einem erfolgreichen Dreier den “Ronaldinho”.

Insgesamt: Spritzig, witzig, rasant. Also als Steigerung von funky durchaus vertretbar!

[via Anton]

Print kommt ins Web: Sports Illustrated Magazin auf einem Tablet

Da die Rolle des Internets für den Konsum von Informationen immer  mehr zunimmt, bemühen sich die klassischen Printmedien verstärkt Alternativen zu klassischen Papiermagazinen zu finden. Mit interessantem Erfolg wie die folgende Demonstration des Marktführers “Sports Illustrated” in einer Umsetzung für ein touchscreen bzw. multitouch Tablet/Ipad aussehen könnte. (Etwas ähnliches haben wir schon beim wired Magazine gesehen)

sports illustrated tablet demonstration great typography

Angenehm gestaltete Experience: Texte, Fotos, Videos

Eine wesentliche Entwicklung bei den Angeboten für Magazine und digitale Informationen überhaupt scheint mir das Bestreben zu sein, eine angenehm, übersichtliche und Nutzerorientierte Experience zu schaffen. Mit Fokus auf eine grundsolide Usability.

  • Verwendung von hochwertigen Bildern
  • Einsatz interessanter und individueller Typographie
  • Anwendung verschiedener Layouts
  • flüssige Kombination verschiedener Medien: Text, Bilder, Videos
  • Gestaltung einer umfassenden interaktiven Experience – nicht nur das Lesen eines Artikels
  • Möglichkeit im Magazin einfach zu navigieren
  • Customizing: Anpassung des Magazins an die eigenen Bedürfnisse und Prioritäten
  • Sharing und Socializing: Möglichkeit mit Freunden, sozialen Netzwerken, etc. über den Inhalt des Magazins zu interagieren

sports illustrated tablet präsentation multitouch

Diese Bestrebung scheint nicht nur von der Seite des Prints herzustammen sondern auch von Web Designer höre ich wiedeholt, dass der Wunsch, die ästhetischen Ideen, Layouts und typografischen Feinheiten des Prints im Web umzusetzen.

  • weg von durch Werbung zersetztem Text
  • weg von unübersichtlich gelayouteten Artikeln über mehrere Seiten
  • hin zu auf die Inhalte individuell angepasstes Layout, Typographie, etc.

Die Macht des Digitalen: Kommunizieren und Teilen

sports illustrated demonstration tablet touchscreen sharing socializing

Ein weiterer Vorteil des Digitalen sind die umfassenden Möglichkeiten, Informationen mit Freunden und Bekannten zu teilen, selbst zu speichern, weiterzuverwenden (Blogs, etc.), usw. Hier in einem Beispiel aus dem Sports Illustrated Tablet Video.

Nun aber genug der Vorrede, hier das Video:

Das Ipad noch attraktiver? … mit Klett (velcro)

Wer denkt, dass das Ipad schon jetzt ein großartiges Produkt ist, hat das vielversprechende DIY Tuning mit Hilfe von Klett-Klebeband verpasst.

ipad mit klett (velcro) befestigt: Navigation mit Ipad im Auto

So lässt sich das Ipad überall schnell und einfach montieren. Sei es als Navigationshilfe im Auto oder als Foto-Frame im Wohnzimmer oder als Kochinspiration in der Küche.

Ipad + Velcro =

[via www.core77.com]

4 Milliarden neue Nutzer: Google TV

Auf dem Developer Kongress Google I/O stellt google ein weiteres, interessantes Projekt vor, mit dem es seine Medienpräsenz noch mehr verstärken will: google tv.

google tv finde deine programme im web auf dem fernseher 

Im Web kann man von Shows über Videos über personalisierte Angebote alles finden und zu jeder beliebigen Zeit anschauen. Der Fernseher auf der anderen Seite ist ein einfaches, stets funktionierendes Tool, dass hohe Qualität (Bildschirmgröße und Sound) ermöglicht.

Die Vielfalt des Webs mit der Einfachheit des Fernsehers verknüpfen

In einem kurzen Video stellt google noch eine ziemlich vage Vision vor. So soll entweder bereits im Fernseher (z.B. ein Sony) eingebaut oder als zusätzliches Gerät (z.B. von Logitech) die google tv Schnittstelle sein. Somit ließen sich 4 Milliarden Fernsehnutzer weltweit erreichen.

Auf dem Bildschirm erscheint ein personalisierter Startbildschirm und eine Suchmaske. Mit Hilfe der Suchmaske lässt sich sowohl das Fernsehprogramm als auch Web-basierter Content auflisten und anschließend anschauen.

So kann man youtube Videos, seine Lieblingserien, Sport, etc. einfach finden und sogleich schauen.

Zugang zum Web, Bilder, Email, etc

Darüber hinaus bietet google tv auch einen klassischen Zugang zum Internet:

  • Abrufen von Emails
  • Anschauen von Bildern
  • Chat, Kommunikation
  • Twitter, Facebook, soziale Netzwerke
  • Einkaufen
  • Verwenden von Android Apps

google tv presentation anwendungen auf dem fernseher

Möglich gemacht wird als dies mit Android und dem Chrome browser von google.

Offene Fragen an google tv

Interessante Fragen, die sich mir automatisch aufwerfen, und die ich auch in dem ausführlicheren google I/O talk nicht beantwortet gesehen habe:

  • wie wird der Zugang zum Internet ermöglicht?
  • Installation von browser-plugins: z.B. silverlight (als Standard ist Flash installiert)
  • Sicherheit und Nutzerrechteverwaltung (Beispiel Kinder im Haushalt)
  • wie erfolgt die Interaktion mit dem Fernseher? (Tastatur, Maus, Touchscreen?)

Fazit: Apple Ipad und google tv

Google tv scheint ein einfaches und klares Ziel zu verfolgen: Den großen Markt Fernsehen mit einem einfachen Bedienkonzept und den vielfältigen Web-Inhalten erreichen. Wenn man kurz darüber nachdenkt und sich die Ipad Videos anschaut, eigentlich genau dasselbe, was Apple auch versucht, nur von der anderen Seite. Apple versucht das Web und Entertainment vom PC weg ins Wohnzimmer zu bringen mit einem einfachen Gerät und google versucht das Web einfach und PC-los zu machen, indem es den Fernseher als Gerät verwendet.

Es scheint klar, dass der PC als Unterhaltungsmaschine nicht taugt, weil er zu komplex ist und oft nicht berechenbar genug funktioniert. Er ist im Vergleich zu google tv auch nicht besonders komfortabel. Interessant wird es sein, welche Auswirkung google tv auf das Web haben wird. Zum Beispiel was das Entwickeln von Anwendungen speziell für den Fernseher anbelangt. Viele verschiedene Projekte und Einnahmeszenarien (von Pay-Per-View über interaktives Fernsehen mit Chat oder Zusatzinformationen) scheinen möglich. Spannend!

[via www.t3n.de]

Wired Magazine auf's Ipad und Tablet

In einem sehr solide gemachten Video demonstriert die Kooperation von Adobe und dem Wired Magazine, in welche Richtung sich Magazine entwickeln können. Zum Beispiel auf einem touchscreen Tablet.

Weg vom statischen Print hin zum interaktiven Screen

Das renomierte Wired Magazine, bereits im Print Bereich ein Vorreiter in Sachen Innovation und kreatives Design versucht nun auch in den neuen digitalen Medien interessante Wege zu gehen.

Zu diesen neuen Medien zählen das neue Ipad, das Iphone, Tablets, Touchscreens aber auch klassische Notebooks und PCs. Die Idee ist es hierbei nicht, einfach nur das, was im Print bereits vorhanden ist, einfach ins Digitale zu übertragen sondern neue Möglichkeiten der Interaktion zu bieten.

Sei es durch das Einbetten von Videos, die Möglichkeit, (auch Werbe-) Produkte durch Rotation von verschiedenen Seiten zu betrachten aber auch durch soziale Features, wie z.B. Twittern oder in Facebook posten.

Wirklich bahnbrechend Neues gibt es hier nicht zu sehen und sicherlich ist dies auch für Wired zunächst ein Schritt ins digitale Medium, jedoch ist die Präsentation wahrlich sehr gelungen. Vor allen Dingen die touchscreen Experience scheint sehr angenehm und gut durchdacht zu sein.

Am Rande: Ipad und Adobe Air

Nach dem es den großen Aufschrei in der Web Community über die Entscheidung von Apple gab, im Ipad kein Flash zu unterstützen, scheint sich nun für Adobe doch ein Weg ins Ipad zu bahnen. So sollen laut t3n unter anderem auch Adobe Air Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen, darunter auch das Iphone OS, lauffähig gemacht werden.

[via www.t3n.de]

Ipad - Gelungenes Product Placement

Das neue Ipad von Apple ist in aller Munde, sei es weil es kein flash unterstützen wird, sei es weil spätestens seit dem Iphone die Erwartungen an ein Apple Produkt enorm ist, sei es weil es von Steve Jobs vorgestellt wurde.

Dass das Ipad tatsächlich auch in den höchsten Kreisen bereits angekommen ist, bevor unsereins es überhaupt kaufen kann zeigt der folgende Clip mit Steven Colbert bei den diesjährigen Grammy Awards:

Und ich befürchte, dass das Ipad derart populär ist, dass Colbert die Werbemaßnahme umsonst getan hat. So sollte ein Product Launch aussehen :)

[via www.grafiker.de]

 

Info-Grafiken: Die Kunst des Schlafs

Eine fantastisch-schöne Serie zum Thema Schlafen zu zweit hat der Illustrator Christoph Niemann gezeichnet.

Was Moskitos einen um den Schlaf bringen können, was die beste Kuschelposition ist, wie der Nachwuchs den Bettfrieden stören kann und natürlich über Liebe.

Schlafen mit Kind - Illustration - Christoph Niemann

Mit wenigen Mitteln klare und witzige Bilder schaffen und dabei eine Geschichte erzählen. So einfach kann's sein.

Niemann hat ein Kinderbuch ("Pet Dragon") veröffentlicht und illustriert unter anderem für die New York Times.

[via sitepoint.com design view]

Prokrastinieren - Die Kunst des Verschleppens

Ein sehr animierendes Video zum Thema Prokrastinieren (Aufschiebeverhalten) hat John Kelly gemacht. Dass dies gerade in unserer Branche, mit Arbeiten-von-zu-Hause, Einzel-Kämpfern und verteilten Ressourcen zu einem Problem werden kann, ist gemeinhin bekannt und hier noch mal schön auf den Punkt gebracht.

Wer sich jetzt noch einen Tee kocht oder das Video zum zweiten Mal anschaut fällt definitiv unter die Prokrastinierer :)

[via dem immer großartigen Ze Frank]

Google Music - Weitere Märkte für den Giganten

Mit Google Music passt der Internet-Riese seine Suchmaschine noch ein wenig mehr an die Bedürfnisse seiner Nutzer an.

Was wollen die Nutzer?

Wenn man einen Musik-Titel, eine Band, eine Text-Zeile aus einem Lied bei Google eingibt, möchte man sich natürlich ungern erst durch weitere Seiten im Web durchklicken müssen, bis man das bekommt, was man eigentlich will: Musik.

Die ersten Suchergebnisse, die man ab jetzt bekommt, sind also folgerichtig Musik: Google verlinkt Partner (wie Lala, iMeem und andere) direkt mit Playbutton von der Suchergebnisseite. Die üblichen Links (Videos, Homepage, etc.) werden unter den Abspiel-Links angezeigt (siehe Video).

Was wollen die Nutzer wirklich?

Laut Google haben 20% aller Suchanfragen mit Musik zu tun. Ein großer Markt.

Die berechtigte Frage kommt auf, ob mit dem Abweichen von der normalen Suchergebnis-Positionierung nicht ein Schritt in eine seltsame Richtung ist. Wenn, wie bei normalen Suchergebnissen, der Google-Algorithmus entscheidet, was an erster Stelle kommt, so entscheidet hier Google, was zuerst gezeigt wird. In der Hinsicht scheint das Google Music Feature ein wenig fraglich. Denn schließlich sind es an dieser Stelle Partner von Google, auf die verlinkt wird und nicht das beste Suchergebnis.

Gleich jedoch Musik abspielen und sogar kaufen und herunterladen zu können scheint für den Musikfan auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur entfernt sich Google somit von seinem eigentlichen Anspruch eine unparteiische Suchmaschine zu sein und wird zu einem nicht mehr ganz so unabhängigen Content-Lieferanten. Schließlich kann Google Music auch morgen zu Google Products werden...

Anmerkung: Auf dem deutschen Markt ist das Feature noch nicht verfügbar, da es derzeit in den USA zunächst getestet wird.

[via www.grafiker.de]

Yike-Bike: Neues Elektro-Fahrrad Design - Kompakt, schnell und teuer

Ein interessantes und durchaus formschönes neues Elektro-Fahrrad soll 2010 auf den Markt kommen: Das Yike-Bike.

10 Kilometer Reichweite, eine beeindruckenden Spitzengeschwindigkeit von 20km/h (ohne zu treten) und einem Packvolumen von 43 Litern (Gewichtsangaben waren leider nicht zu finden) machen es zu einer überdenkenswerten Alternative für Auto und Standard-Fahrrad. (Hier die Design-Spezifikationen)

Wem jedoch knapp 4.000 Euro zu viel sind oder ein Elektro-Rad gar zu unsportlich, der sollte bei dem althergebrachten Drahtesel bleiben. Und genüßlich am Yike-Bike vorbeiziehen ohne sich groß aus dem Sattel zu erheben ;)

[via www.core77.com]