Bill Gates empört über die Usability von Microsoft Produkten

In einer Email von Bill Gates an führende Angestellte von Microsoft beschwert er sich über die Usability von Microsoft Produkten.

bill gates email microsoft usability

(Foto von Kees de Vos - Lizenz)

Der Gründer einer der grössten Konzerne der Welt und dem führenden Softwarehersteller Microsoft scheint denselben Eindruck zu haben wie viele verärgerte Microsoft-Kunden.

So nimmt Bill Gates in seiner Email vor allen Dingen Bezug auf die Online-Präsenz von Microsoft, die Installation des Moviemakers und Installation und Wartung von Software auf Windows. Alles Bereiche, die auch den normalen Nutzer im alltäglichen Umgang mit Microsoft-Produkten bewegen.

Die Kritikpunkte:

  • das gewünschte Produkt im Download-Bereich auf der Microsoft-Seite zu finden gelingt nicht (auch mit Hilfe der Freitext-Suche)
  • die Seite reagiert langsam und schleppend
  • Notwendigkeit ein Windows Update zu installieren, um den Moviemaker ausführen zu können
  • langer und Rechenleistung-intensiver Installations-Vorgang
  • unübersichtliche und nicht-instruktive Dialoge bei der Installation
  • Defekte und seltsame Programme installiert beim Versuch, Moviemaker unter "Programme" ausfindig zu machen

Dazu fällt mir nur ein: Zum Glück wollte ich bisher nie den Movie-Maker installieren.

Seit dem ist viel geschehen

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Microsoft seit dieser Email 2003 grosse Schritte gemacht hat. Sicherlich ist Windows Vista weit davon entfernt ein Ärgernis-freies Betriebssystem zu sein, jedoch hat es deutlich an Komfort und Benutzerfreundlichkeit gewonnen.

Seit nunmehr über einem Jahr arbeite ich auf Vista Home Premium und muss sagen, dass ich mit den Aero-Features und verbesserter Individualisierung des Betriebssystems sehr zufrieden bin.

Sicherlich ist es noch ein weiter Weg hin zu stabilen Updates (Ende letzten Jahres führte eines der Updates zu fatalen Absturz-Konflikten mit meinem Grafiktreiber), einer intelligenten Anpassung des Betriebssystems an meine täglichen Routinen und Anforderungen. Von Mausgesten zur Beschleunigung der Arbeit bis hin zu einfachen, übersichtlichen Formularen und Strukturierungen ohne Googlen und Foren-Support gar nicht zu sprechen.

Als Arbeitsmachine zählt jedoch vor allem Stabilität und Flexibilität. Und die ist für meine Verhältnisse deutlich gegeben.

Wer die ganze Email lesen möchte: Wirklich empfehlenswerte Lektüre: Hier geht's zur gesamten Email.

[via bokardo.com]

Grossartige, interaktive Flash-Seiten richtig eingesetzt

Es ist eine erbittert geführte Debatte über die Berechtigung von Flash als Interaktions-Oberfläche im Internet.

Flash ist im wesentlichen der Teil im Internet (sei es Banner oder komplette Seiten), die animiert wirken und zumeist an Filme oder Sequenzen erinnern.  

Zum Wesentlichen: Gute Beispiele

Um zu beurteilen, ob etwas gut oder schlecht ist sollte man es sich doch zumindest angeschaut haben... :)

Hier ein paar wirklich beeindruckende Beispiele, was man mit Flash alles machen kann.

Get the Glass - Flash Spiel

get the glass - flash spiel

Ein wirklich mit viel Liebe zum Detail gemachtes Spiel ist "Get the Glass". Man hilft einer Familie durch lösen verschiedenen Rätsel und Präsentation seiner Fahrkünste ans Ziel ihrer Begierde zu kommen: Einem Glas Milch.

Die Famile erinnert stark an die "Incredibles" und ist wirklich sehr amüsant. Ich habe es noch nicht geschafft, das Spiel durchzuspielen ;)

Ikea - Wohnen am Bildschirm erleben

Ein anderes erstaunliches Beispiel für intelligent und kreative eingesetztes Flash ist Ikea:

ikea - flash - kochen

Auf dieser Ikea-Flash-Seite kann man sich durch seine Traumküche bewegen und sie gefüllt mit Menschen und Gegenständen erleben.

Unterlegt mit schöner und stets passender Musik sind diese Seiten ein wahres Erlebnis.

Weitere Bespiele findest du hier:

Punkte wider Flash:

  • Verbreitung ist nicht 100% (hinzu kommen verschiedene Versionen und Upgrade-Zwang)
  • keine Indizierung der Inhalte durch Suchmaschinen
  • Probleme der Zugänglichkeit (Accessibility und Interaktions-Möglichkeiten)
  • Und: Wir erinnern uns alle noch an die schrecklichen Zeiten der völlig überflüssigen Flash-Intros auf nahezu allen Web Seiten

Punkte für Flash:

  • interaktives, multimedial reiche Umsetzungen möglich
  • neue Interaktionsmuster, mehr Spielraum (im Vergleich zu Html/Css und Javascript)

Fazit: Für jeden Kontext das richtige Flash

Wie man sieht, gibt es durchaus sinnvolle Repräsentanten für Flash im Internet. Klar ist jedoch, dass hier um eher medial reiche Bereiche handelt. Mit viel Interaktion und Einbindung der Kunden ins Produkt.

Für klassische Informations-Seiten wie Shops oder Produkt-Seiten wird Html und Css immer noch die erste Wahl bleiben.

[Mehr zum Thema Flash gibt's in Veerle's Blog]

Lesegewohnheiten im Internet: Nutzer ignorieren 72%

In seiner aktuellen Kolumne Alertbox wertet Usability-Guru Jakob Nielsen eine Studie zu Lesegewohnheiten von Nutzern im Internet aus.

Lesegewohnheiten im Internet: Frau am Rechner

Die Studie vom Februar 2008

In der Studie wurden die Länge des Aufenthaltes ins Verhältnis zu der Anzahl der Worte auf einer Seite gesetzt.

Dieser Wert wird veglichen mit der durchschnittlichen Lesegeschwindkeit.

Es wurden knapp 60.000 Seitenbesuche ausgewertet.

Das Ergebnis: Inhalt werden immer stärker gescannt

Das Ergebnis zeigt deutlich, dass im Durchschnitt nur ca. 20% bis im besten Fall 28% der Worte auf einer Seite gelesen werden.

Auf Seiten mit unter 111 Worten wird nur ca. die Hälfte der Information verarbeitet.

Dieses Ergebnis unterstützt vor allen Dingen jene Befunde von Eye-Tracking-Studien, die deutlich gezeigt haben, dass Nutzer im Normalfall eine Webseite in einem F-Pattern lesen.

Interessant und neu ist auf alle Fälle der quantitative Aspekt. Dass gescannt wurde, war klar. Aber wieviel zeigt sich jetzt erst so richtig.

Fazit

Inhalte müssen also immer weiter komprimiert werden und in möglichst einfach zu scannende Blöcke verpackt werden, um den Lesegewohnheiten der Nutzer gerecht zu werden.

Prägnant, kurz gefasst und übersichtlich zu schreiben und die Inhalte zu gestalten sollte für erfolgreiche Web Seiten stets die Priorität sein.

[Hier gehts zum Alertbox-Artikel von Jakob Nielsen]

Die Wahrheit über den iPod - Bill Buxton über Design

Bill Buxton, der Chef von Microsoft Research, spricht in diesem Video-Vortrag über grundlegende Fragen des Design-Prozesses.

Unterwegs (gut 50 Minuten) gibt er auch eine Anekdote über den wahren Grund des Erfolgs des iPods zum Besten.

Was ist Design?

  • Design ist nicht Innovation
  • Design ist nicht Inspiration
  • Design ist nicht Kreativität
  • Design ist Kompromiss

Zusatz von mir: Ich denke, dass sich Design gerade dadurch auszeichnet, dass es Anforderungen genügen muss, ein Problem lösen muss und nicht zweck- und funktionsfrei betrachtet werden kann. Darin unterscheidet Design sich auch im Wesentlichen von Kunst.

Ein guter Design-Prozess?!

Butxon weist darauf hin, dass ein Design-Prozess der zu einem erfolgreichen Produkt führen soll vor allen Dingen dadurch ausgezeichnet ist, dass der Fokus nicht auf dem materiellen Gegenstand oder dem Interface liegen darf sondern auf der tatsächlichen Verwendung und dem Umfeld.

Ein gutes Beispiel von Buxton ist ein Fahrrad, dass er selbst entwickelt hat. Drei verschiedene Darstellungen illustrieren diese Herangehensweise:

  1. Das Fahrrad ist in der Seitenansicht vor weissem Hintergrund dargestellt.
  2. Das Fahrrad wird von hinten rechts mit Schatten abgebildet.
  3. Das Fahrrad in vollem Einsatz gefahren durch einen Bach, in einem Wald, Wasser spritzt durchs Bild. Das Fahhrad ist kaum zu sehen.

Ein guter Designer?

Was einen Designer nach Buxton auszeichnet, ist die Fähigkeit, eine Menge von Lösungen für ein Problem zu finden, und von diesen Lösungen die beste zu extrahieren und weiterzuentwickeln. Der Designer ist also im Wesentlichen ein Entscheider.

Um eine möglichst breite Palette an vielfältigen Lösungen in möglichst kurzer Zeit hervorbringen zu können, empfiehlt Buxton die Technik des Skizzierens. Er unterscheidet bei Entwürfen auch nicht zwischen Low oder High Fidelity sondern zwischen Right und Wrong Fidelity. Für jedes Problem gibt es also auch eine notwendige Detail-Genauigkeit des Enwurfs.

Alles in allem sehr interessant von einem alten Hasen ein paar kluge Gedanken aufschnappen zu können, wenn auch die Audio- und Slide-Qualität im Video mäßig ist.

Mehr Bedeutung im Html mit Microformats - Einführung

In einer sehr lesenswerten Einführung in das Thema der Mikroformate für das Markup beschreibt Brian Suda wie diese funktionieren und das Html bedeutungsvoller und somit funktionaler machen.

Was sind Microformats?

microformats logoWenn man von der formalen Definition absieht wird man schnell herausfinden, dass Mikroformate eine Art semantische Erweiterung des bestehenden Htmls (und damit der Inhalte) sind, die der Funktion dienen soll, dem jeweiligen Html-Block eine spezielle Bedeutung zu geben.

Im wesentlichen werden Html-Elemente mit bestimmten Klassen-Namen versehen und erhalten somit eine Art Tag, dass den Inhalt des Elements weiter spezifiziert.

Der Clou an der ganzen Geschichte ist, dass nicht irgendwelche Klassen-Namen und somit Microformats verwendet werden, sondern es werden bereits vorhandene, standartisierte Formate verwendet, wie z.B. hCalendar, ein Kalenderformat.

Wofür das Ganze?

Die Idee hinter dem Projekt ist, dass die mit Microformats versehenen Inhalte leichter gefunden werden können. Eine normale Html-Seite ist derzeit noch (in eventuell späteren Html-Versionen soll sich das ja ändern) völlig bedeutungslos. Ein p-Tag ist ein p-Tag ist ein p-Tag. Sollte aber z.B. ein Kalender-Eintrag mit Microformats versehen sein, so weiß man sogleich, um welche Art Inhalt es sich hier handelt, und kann diesen dann z.B. automatisiert anzeigen oder weiterverwenden. So kann aus einem p-Tag z.B. ein Datum werden.

Yahoo, Flickr, Microsoft...

Wenn man sich über die Frage, wie sinnvoll das Projekt ist, hinaus wundert, ob es sich denn um ein zukunftsweisendes und vielversprechendes Projekt handelt, dass eventuell sogar als Standard implementiert werden könnte; so lassen die oben erwähnten Namen eine positive Antwort erahnen. So werden bei Flickr und Upcoming.com Microformats verwendet.

Darüber hinaus melden auch Browser-Hersteller Interesse für Microformats-Funktionalität angemeldet. So könnte man dann automatisch Adressen in das Adress-Buch importieren oder Termine im Google Calendar speichern.

Es gibt sogar schon ein Plug-In bzw. Add-On für den Firefox mit dem Namen Operator, der genau dies ermöglicht.

Weiterführendes:

Tod dem Anmelde-Formular

In einem lesenswerten Artikel auf A List Apart schreibt Luke Wroblewski über die fatalen Folgen, die entstehen, sollte man den Nutzer zu früh mit einem Anmelde- bzw. Registrierungs-Formular präsentieren.

a list apart: sign up forms must die

Langsam Vertrauen  Aufbauen 

Oft mangelt es der Applikation oder dem Portal an Vertrauen auf Seiten des Nutzers, so dass ein verfrühtes Anmelde-Formular schnell dazu führen kann, dass der Nutzer abgeschreckt ist, weil er seine Daten nicht preisgeben möchte. Dies führt dann meist schnell zum Verlassen der Seite und zu einem potentiellen Kunden/Anwender weniger.

Durch das Ermöglichen eines test-mäßigen Ausprobierens der Anwendung oder des Portals wird es dem Nutzer ermöglicht, herauszufinden, ob diese Applikation überhaupt die Richtige für ihn; wieviel Mehrwert sie birgt.

Darüber hinaus wird durch das bereits investierte Engagement bereits eine Bindung zum Produkt aufgebaut. Der Nutzer neigt eher dazu, sich für das Produkt anzumelden, da er schon Zeit in die Anwendung gesteckt hat.

Anhand einiger gut gewählter Beispiele beschreibt der Autor die Möglichkeiten, den Kunden nicht abzuschrecken sondern für das Produkt zu begeistern und als langfristigen Nutzer zu gewinnen.

Unglaublich: Nur 76% finden Google

Jakob Nielsen schiesst den Vogel ab: In einer neuen Alertbox behauptet er, dass nur 76% aller Teilnehmer eines Usability Testings es geschafft haben, eine Suche mit Google durchzuführen.

Die Aufgabe: Verwende Google

Die Aufgabe war so einfach wie es nur irgend geht: Verwende Google um eine Suche durchzuführen.

Das Ergebnis: 24% schaffen es nicht

Dieses Ergebnis erinnert mich ein wenig an: "Traue keiner Statistik, die du nicht selber fälschst." Oder besser: "Trauer keiner Statistik, die du nicht selbst interpretierst."

Nielsen erwähnt natürlich nicht, wie genau die Studie vollzogen wurde, oder was unter den gegebenen Bedingungen "Erfolg" bedeutet hätte. Aber es geht doch als eine gute Polemik durch. Der gute, alte Nielsen schreckt auch vor nichts zurück :)

Der Rest des Artikels

... ist übrigens sehr lesenswert. Nielsen schreibt über die weit verbreitete Annahme von Designern, sich selbst als potentieller Nutzer ihres Produkts zu sehen. Nur weil man ebenfalls ein Handy benutzt, für das ein neues Modell gestaltet werden soll, bedeutet es meist noch nicht, dass man ein typischer Benutzer ist.

Als normaler Designer kennt man das Produkt zu gut, ist zu geübt in dessen Handhabung und es liegt einem auch zu viel am eigenen Produkt. Daher ist man in vielerlei Hinsicht kein Repräsentant der eigenen Nutzer bzw. Kunden.

Vor allen Dingen wenn es um spezielle Zielgruppen geht, wird die Diskrepanz immer grösser.

Die Lösung: Usability Testing

Lösungen wie Personas, User Stories und Umfragen scheinen für Nielsen nicht zu existieren. Dass man sich als Designer auch vorab Lösungen für Probleme finden kann, scheint für Nielsen nicht weiter erwähnenswert. Nun ja, er ist ja schließlich auch Usability Tester (Waldbrandlöscher) und kein Designer (Waldbrandverhinderer) :)

[Hier der link zum ganzen Artikel auf uie.com]

Externen Link in neuem Fenster Öffnen?

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, habe ich zum letzten Artikel die Art und Weise geändert, wie Links beim normalen Anklicken geöffnet werden. So öffnen sich jeder externe Link (Beispiel zu unserer Firmenseite) ab sofort in allen neuen Artikeln in einem neuen Fenster. Anstatt wie bisher ein Verlassen des design blogs zu veranlassen. Dieser Hinweis bzw. Bitte kam von einigen Besuchern der Seite.

Usability vs. Nutzer-Kompetenz

Dieser Schritt würde wahrscheinlich Usability-Guru Jakob Nielsen ein Runzeln der Stirn abverlangen. Schließlich schreibt er auch in seinem jungst erschienenen User-Skill-Report, dass viele Nutzer zwar mit neuen Fenstern umgegehen können, jedoch Probleme hätten zu verstehen, warum der "Zurück"-Button nicht mehr funktioniert.

Ein umstrittenes Thema, da man als Nutzer den Nachteil hat, lange nach der ursprünglichen Seite mit dem "Zurück"-Button suchen zu müssen.

Da sich jedoch von den Nutzern meines design-blogs knapp 40% Firefox und stolze 13% Opera verwenden, die beide Standard-mäßig über Tabs verfügen, denke ich, ist es vertretbar, euch auf der einen Seite auf meinem Blog verweilen zu lassen und auf der anderen weitere interessante Inhalte anzuschauen. Desweiteren verfügt auch der ie7 über Tabs, die das Öffnen mehrerer Seiten deutlich vereinfachen.

Und was meint ihr?

Online Shoppen: Hinzufügen und Einkaufswagen

Ein heikles Feld im Web Design ist die effiziente Umsetzung des Shopping-Prozesses auf einer Web Seite. Vom Hinzufügen eines Produkts zum Einkaufswagen bis hin zur Darstellung des Einkaufswagen sind viele Möglichkeiten vorhanden.

Vielfalt Buttons: Artikel hinzufügen

 add to cart buttons - zum einkaufswagen hinzufügen buttons

Eine Sammlung von über 100 "Hinzufügen-Buttons" der populärsten Online Verkäufer kann man auf getelastic.com bestaunen und sich davon inspirieren lassen.

Tasche, Tüte oder Einkaufswagen?

Über 80 verschiedene Symbole für Einkaufswagen, Tüten oder Taschen findet man bei intermash.com. Auf der selben Seite findet man übrigens noch email-Buttons, Pfeil-Buttons und Symbole für Sprechblasen. Interessant: Der Trend weg vom dominierenden Einkaufswagen weg scheint sich zu verfestigen. Vor allen Dingen auf Seiten, deren Kundschaft primär Frauen sind, lassen sich immer häufiger die typischen Einkaufstaschen finden.

Gestalte den Einkaufswagen-Status

Status des EinkaufswagenAuf smashingmagazine.com findet man eine komplette Behandlung des Themas Online Shopping. Zumindest was die gestalterische Umsetzung anbelangt. Wirklich interessant sind die Hinweise zur Auswahl der darzustellenden Elemente. So sollte die Anzahl der gekauften Produkte, deren Gesamtpreis und ein Link zum Einkaufswagen stets zu sehen sein.

Linke Navigation und grünes Farbschema

Eine Studie des Art Institute of Atlanta zu Vorlieben von Nutzern betreffend Web Design und Usability scheint zu zeigen, dass Nutzer eine linke Navigation bevorzugen und mehr Vertrauen zu einer grünen Farbwahl haben.

Die Studie

Trotz des Umstandes, dass 20.000 Personen getestet wurden, gestehen die Autoren der Studie (eine Gruppe von Studenten um Dr. Ameeta Jadav) ein, dass die Testgruppe nicht besonders repräsentativ ist. Sie besteht zu über 80% aus Männern, und primäre Zielgruppe waren Web Designer.

In 10 Vergleichen wurde stets nach einer Präferenz für die eine oder die andere Lösung eines Problems gefragt. Von der Positionierung des "Abschicken"-Buttons bis hin zur strukturellen Anordnung der Navigation wurden verschiedene Design-Bereiche befragt.

Ergebnis

Wirklich erstaunlich waren für mich die beiden Punkte mit der deutlichen Präferenz für eine grüne Farbwahl (74%) gegenüber einer Blauen und der linken Navigation (77%) gegenüber der Rechten.