In einem Artikel auf smashingmagazine.com über innovatives Design wird unter anderem auch ein neuartiges und wandelbares Interface für den Computer vorgestellt: Das Optimus Tactus.
Der Clou: Design selbstbestimmt
Der echte und innovative Vorsprung, den das von Art. Lebedev Studio konzeptionierte Interface (man kann eigentlich nicht mehr Keyboard dazu sagen) hat, ist die völlige Ebenheit und daraus resultierende umfassende Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit des Geräts. So gibt es nicht, wie bei ähnlichen Modellen, individuell belegbare Tasten, wie z.B. beim Optimus Maximus, sondern eine frei konfigurierbare Fläche.
Keyboard für alle?
So lassen sich vom Schnittprogramm über Bildbearbeitung und auch alltägliche Tätigkeiten wie Video gucken und Chatten, wesentliche Controls und Funktionen der jeweiligen Programme, wie gewünscht auf dem Interface arrangieren. Für jeden das Richtige also...
Die wesentliche Frage ist natürlich, wie einfach die Konfigurierung ist. Sollte diese intuitiv und schnell zu lösen sein, so kann ich mir vorstellen, dass das Optimus Tactus Vorreiter sein wird in einem Markt, der bald überfüllt sein wird von interessanten Lösungen. Ich denke, auch für professionelle Verwender wird dies eine durchaus interessante Option sein.
Ausblick: Das letzte Interface
Einen kurzen Schritt zurück, ein paar Monate, und man wird gemerkt haben, dass sich in der Welt des Interface' deutlich etwas tut. Das mittlerweile auch bei uns in Deutschland erhältliche iPhone von Apple hat gezeigt, was man mit einer flachen Fläche alles machen kann.
Die Frage wird sein, ob sich solche Interfaces, die völlig unvordefiniert sind, sich nicht überall durchsetzen werden. Die Vorteile, hier in einem Video mit Jeff Han bei TED scheinen enorm. Vor allen Dingen die individuelle Anpassung und die Interaktion mit mehreren Punkten gleichzeitig scheint Arbeitsprozesse zu beschleunigen.
Der einzige Nachteil, der mir spontan einfällt ist der Mangel an sensorischem Feedback (wie z.B. bei einer normalen Tastatur oder dem Klick der Maus).
Wer mehr über solch innovative Designs erfahren will, kann sich die restlichen Devices im Artikel von smashingmagazine anschauen. Auch bei Microsoft tut sich unter dem Stichwort "Surface Computing" einiges.