Usability Design-Objekt: Registrierungs-Formular

In einem informativen Artikel auf www.getelastic.com schreibt Linda Bustos über die Ergebnisse der Untersuchung von über 80 Registrierungsformularen.

Priorität Nummer Eins: Einfach und Intuitiv

Dass der Registrierungsprozess für den Erfolg einer Web Applikation oder eines Online Shops kritisch ist, scheint mittlerweile bekannt zu sein. Denn es gibt nichts schlimmeres als einen Kunden mit Produkten oder Dienstleistungen im Warenkorb, der die Seite verlässt, weil er nicht verstanden hat wie er das Registrierungsformular auszufüllen hat oder daran zweifelt, dass der Anbieter tatsächlich sein Geburtsdatum wissen muss.

Welche Eingabefelder werden benötigt?

Im ersten Teil des Artikels zählt Bustos die verschiedenen Eingabefelder nach Häufigkeit des Auftretens auf. Erstaunlicher Weise kommt der Nutzername/Nickname erst auf Platz 9 mit 13%. Der Grund: Eine umsichtige Maßnahme ist es, die Email-Adresse als Nutzernamen zu verwenden. Der Nutzer kann diese nicht so leicht vergessen und sie ist eindeutig.

Benutzerfreundlichkeit von Formularen

Darüber hinaus schreibt Busos über Techniken, Registrierungsformulare einfacher in der Handhabung zu gestalten. Priorität Nummer Eins bleibt hier: In der Kürze liegt die Würze. Zu lange Formulare, die zuviel Information verlangen erzeugen Vertrauensprobleme, kosten Zeit und ermöglichen mehr Tippfehler.

Anhand vieler illustrierter Beispiel beschreibt die Autorin Vor- und Nachteile von Formular-Designs und gibt zusammenfassend eine Liste von Usability-Tipps.

Wer mehr zum Thema "vermeidbare Fehler" bei der Markteinführung von Dienstleistungen oder Applikationen lesen will, kann sich den Artikel "The Top Ten Stupid Ways to Hinder Market Adoption" von Guy Kawasaki anschauen. Sehr lesenswert.

Update: Mehr zum Thema Registrierungs-Formular gibt es in dem lesenswerten Artikel "Accout Sign-In: 8 Design Mistakes to Avoid" von Jared Spool.

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Juli 31. 2010 01:12