Browser Version Targeting: Teil II

In einem Beitrag von vor 2 Tagen habe ich über die angeregte Diskussion über das Browser Version Targeting geschrieben.

Die Idee war es, die Übergänge zwischen Browser-Versionen zu erleichtern, indem jede Seite ein Meta-Tag erhält, das beinhaltet in welchen Versionen die Seite richtig dargestellt wird. Neuere Browser würden die Seite mit der jeweiligen alten Rendering Engine darstellen.

Nun gibt es neue Reaktionen auch aus dem deutsch-sprachigen Raum.

Kritik am Web Standards Project

So befürchtet Jens Grochtdreis den Verfall des Web Standards Projekts (WaSP) in seinem Artikel "Wohin driftet WaSP?" und hätte mehr Widerspruch von der Community erwartet.

Die Gespräche mit Microsoft 

Grochtdreis bezieht sich auf eine Diskussion des WaSP mit Vertretern von Microsoft, die man sich hier als mp3 oder Transkript herunterladen kann.

Die Kritik am Riesen

Keith Jeremy übt in seinem Artikel "They Shoot Browsers" auf A List Apart scharfe Kritik am Browser-Marktführer Microsoft und fragt sich, warum Version Targeting überhaupt nötig sei und Microsoft anstatt dessen nicht einfach einen Standard-kompatiblen Browser (den IE8, z.B.) auf den Markt bringt. Womit sich das Problem von selbst gelöst hätte und für alle Browser nur noch eine html und css Spezifikation nötig sei. Denn Firefox, Opera und Safari sein bereits jetzt Standard kompatibel.

Man darf also gespannt bleiben, was am Ende von Microsoft umgesetzt wird und noch viel mehr, wie die Community den Schritt annehmen wird.

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Kommentare

Robert :

März 5. 2008 17:50

Und wie ist die Perspektive, ab wann muß man sich nicht mehr um Kompatibiltät zu 3 Browsern und 5 Versionen scheren?

Zwei Jahre, drei?

Kommt IE 8.0 auch als Auto Update für Win XP?
Und wieviele Leute benutzen keine Auto Update?

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