In einem kürzlich veröffentlichten Blog-Eintrag verkündet Google seinen Beitritt zum OpenID-Netzwerk.
OpenID ermöglicht die Anmeldung mit lediglich einer email-Adresse und einem Passwort auf allen teilnehmenden Seiten.
Google geht damit nach Yahoo und Microsoft den Schritt in eine zukunftsweisende Richtung.
Gegen die Vielzahl der Identitäten
Die Idee hinter OpenID ist es, den Anmeldungsprozess zu vereinfachen. Anstatt sich Email oder Benutzername und ein Passwort melden zu müssen, kann man sich jetzt bei immer mehr Seiten mit seiner OpenID anmelden.
Auf der anderen Seite ist OpenID auch ein Bestrebung, die Identifikation von Personen im Internet zu erleichtern. Über das ähnliche Projekt "Identity 2.0" habe ich bereits geschrieben. Ziel ist es unter anderem eine eindeutige Identifikation zu ermöglichen, um z.B. bei Behörden sich anmelden zu können.
Gefahren und Potential
Während zunächst eine solche Vereinfachung ein positiven Schritt darstellt, so sollte man auch die Risiken bedenken. Denn im Gegenteil zur "echten" Welt, in der ich tatsächlich als materielle Person an einem Schalter mit meinem Foto-versehenen Ausweis auftauchen kann, so gibt es im Internet und der digitalen Welt kein materielles Äquivalent.
Die komplette Übernahme einer Identität stellt somit z.B. ein Problem dar. Oder die leichte Kopier- und Verbreitbarkeit der Daten.
[via www.techcrunch.com]