Präsentationen, die Dich verändern

In einer großartigen Übersicht verschiedener Präsentationsstile hat Tom Osborne von www.viget.com ein paar echte Perlen von beeindruckenden Rednern zusammengetragen.

Was macht eine gute Präsentation aus?

Während Osborne sich auf die Präsentationstechniken konzentriert und über Menge der Slides, Länge der Präsentation und Information pro Slide schreibt, so fiel mir etwas anderes auf:

Alle Redner, denen ich gebannt zuschaute und an deren Lippen ich hing hatten folgendes gemein:

  • große Authentizität und Glaubwürdigkeit
  • engagierte und passionierte Sprache, Gestik und Mimik
  • feste Überzeugung der eigenen Ideen und Vorstellungen
  • unbeirrbarer Wille, beim Publikum anzukommen; die Idee zu vermitteln

Diese Punkte führen natürlich auch zu einem vergleichsweise Flüssigen und freien Vortragsstil; teilweise sogar völlig frei und ohne Slides. Dies macht das Konsumieren solcher Präsentationen noch angenehmer.

Hier ein paar meiner Favoriten aus der Liste:

Guy Kawasaki - Die 10-20-30 Regel

 

Seth Godin - Vermarkten richtig!

 

Steve Jobs - Iphone Klassiker

 

Ze Frank - Witzig ist auch gut

 

Gary Vaynerchuck - Du bist dran!

Über Gary's beeindruckenden Auftritt habe ich schon andernorts geschrieben...

 

Jason Fried - Erfolgreich im Web 2.0

Einer der Mitbegründer von 37signals über Wirtschaften im Web und Firmenphilosophie.

[Die Liste mit allen Präsentationen gibt es hier]

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Kommentare

Tobias :

März 23. 2009 16:06

Bezüglich der Anzahl der Slides bin ich anderer Meinung als Guy Kawasaki. Unter Umständen sind mehr als 10 Slides für 20 min Präsentation erforderlich. Bei nur 10 Slides kann vieles unter den Tisch fallen.
Und übrigens, ein Beamer kann auch mit anderen PC-Betriebssystemen (außer Windows und MacOS) in deutlich weniger als 40 min zum laufen gebracht werden. Aber als (ehemaliger) Apple-Promoter übersieht man das gerne. Smile

Gary Vaynerchucks Vortrag ist auch sehenswert. Besonders die Stelle, an der Gary sich auf die Brust (und das Knopfmikro) klopft und flucht. Gary flucht generell ziemlich viel. Ob das zu seiner Arbeit dazu gehört? Ich dachte immer, Weintrinker wären eher die stillen Genießer. Wink

Andrej Telle :

März 23. 2009 17:03

Naja, Guy übertreibt natürlich deutlich, aber ich glaube, in der Sache hat er Recht. Bei einer Präsentation, in der man sich und ein Projekt verkaufen will, geht es weniger um Details, als um Überzeugungskraft, Individualität und Abgrenzbarkeit, Erinnerungsvermögen und Charisma. Das sind die Dinge, die am Ende den Investor überzeugen, Geld springen zu lassen, oder nicht...

Und Gary ist natürlich ein wahre Pracht. Du musst dir unbedingt seine winelibrary TV anschauen, da geht es auch drunter und drüber. Man könnte glauben, er ist als Kind in einen Kernreaktor gefallen, so sprüht er vor Energie Wink

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